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Als weitere Besonderheit am Wolbecker Angelpfad soll der Ginkgobaum vorgestellt werde. Man findet ihn auf dem Weg vom Achatiushaus zur Herrenstraße vor der Brücke auf der rechten Seite.
Dieser Baum ist unverwechselbar zu erkennen aufgrund seiner
fächerförmigen Blätter und er wird deswegen auch als Fächerbaum
bezeichnet. Im Herbst werden die Blätter abgeworfen.
Der Ginkgobaum zählt zu den Gymnospermen, den nacktsamigen Pflanzen, zu denen auch die uns bekannten Nadelhölzer gehören.
Von Europäern in Japan entdeckt - und stammt aus China
Diese Baumart wurde von den Europäern in Japan entdeckt, stammt aber
ursprünglich aus China. In China und Japan findet man ihn als heiligen
Baum an und in buddhistischen Tempeln, so dass er auch als Tempelbaum
bekannt ist.
Ginkgo-Extrakte in der chinesischen Medizin
Seit Jahrhunderten spielen Ginkgo-Extrakte in der chinesischen Medizin
eine Rolle als Heilmittel z.B. gegen Husten, Asthma, Bluthochdruck und
der Extrakt von Ginkgoblättern
besitzt durchblutungsfördernde Eigenschaften.
Seit
1760 auch in Deutschland angepflanzt
Samen dieses Baumes wurden um 1730 nach Mitteleuropa gebracht und seit
1760 wird der Ginkgobaum auch in Deutschland angepflanzt. Inzwischen
wird er in den Parkanlagen der ganzen Welt kultiviert. Dieser
widerstandsfähige Parkbaum erreicht an freien Stellen, wo er sich gut
entwickeln kann, eine Höhe von 30 bis 40 Meter und einen Stammumfang
von nahezu zwei Meter.
Im Erdmittelalter verbreitete Pflanzengruppe
Wie versteinerte Funde belegen, existieren die Ginkgo-Bäume seit über
200 Millionen Jahren. Die Art Ginkgo biloba ist heute der einzige
Vertreter einer im Erdmittelalter weltweit verbreiteten Pflanzengruppe.
Da diese Baumart im Laufe der Jahrmillionen keine wesentlichen
Veränderungen erfahren hat, wird der Ginkgobaum auch als „lebendes
Fossil“ bezeichnet.
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